Schul-Sommercamp in Nordwest-Syrien

Bereits 2016 haben wir begonnen, unser erstes Schulprojekt an der syrisch-türkischen Grenze aufzubauen; seit einem Jahr schon sind wir in der glücklichen Lage, nun insgesamt drei Schule in NW-Syrien betreiben zu können: eine Grundschule und eine Mittelschule ausschließlich für Voll- und Halbwaisen (was die Arbeit nicht leichter macht da hier während des Schulbesuchs auch viele Probleme des Alltags zu bewältigen sind) und eine Oberschule. Damit können wir einen kompletten Bildungsweg anbieten…!!

Und im Sommer werden keine Ferien gefeiert sondern Bildungslücken gefüllt – durch verschiedene „Sommercamps“ bei denen unterschiedlichste Kurse in den Fächern Mathematik, Arabisch, Englisch, Kreatives Lernen, Sport und Kunst angeboten werden. Alle Kurse sind quasi überbelegt – der Hunger auf Bildung ist enorm, die Kenntnis um die Bedeutung für die Zukunft dieser Kinder und Jugendlichen, jungen Erwachsenen ist mit Händen greifbar. Wir sind sehr dankbar, diesen Kindern und jungen Menschen zur Seite stehen zu können – und sehr dankbar für jede Unterstützung um dieses so wichtige Projekt auch weiterhin am Leben zu halten!

Humanitäre Hilfe in Syrien. Immer noch.

Es ist April 2022. Vor etwas mehr als 11 Jahren begann das, was Syrien zu dem gemacht hat was es heute ist. Vor etwas weniger als 10 Jahren begannen wir privat Hilfe zu leisten. Und vor etwas mehr als 9 Jahren gründeten wir den Verein SyrienHilfe e.V.. Seither ist viel passiert, vieles hat sich geändert, vieles hat uns verändert. Aber eines ist immer gleich, immer konstant geblieben: 

Unsere Hilfe innerhalb Syriens für Menschen, die in diesen 11 Jahren in Not geraten sind. Und diese Not ist immer noch da, manche sagen gar, sie sei trotz kaum noch stattfindender Kampfhandlungen schlimmer als je zuvor. Viele dieser Nöte wurden zum „Status Quo“.

Es sind die grundlegenden Dinge an denen es mangelt:

Intakte Familien (viele sind verwitwet, verwaist, versprengt, eigentlich alle sind entwurzelt im eigenen Land). Arbeit, um sich und die verbliebenen Liebsten selbst zu ernähren, selbst für den eigenen Unterhalt zu sorgen. Unterkunft, ein sicherer Rückzugsort. Nahrung in ausreichender und nahrhafter Form. Medizinische Versorgung, selbst einfachste Medikamente fehlen, ärztliche Versorgung ist gar nicht vorhanden oder unerschwinglich. Bildung. Schulbildung, auch um sich irgendwann irgendwie aus der Armut zu befreien. Herzensbildung, die nur wachsen kann wenn wenigstens im Kleinen um einen herum Vertrauen und menschliche Wärme existiert.

Hier sind wir tätig, diese Bedürfnisse wollen wir, so wie es unserem kurzen Armen und kleinen Händen (angesichts der Größe der Aufgabe!) gelingt, stillen. So gut und so umfangreich es uns möglich ist. 

Hier dürfen wir tätig sein. Dank Dir, dank Ihnen, dank Euch! Vielen herzlichen Dank dafür!!

Damaskus | Monatliche Verteilung von Lebensmittelpaketen

Inhalt Carepaket Dezember 2021

Vorgestern war Nikolaus, in manchem Haushalt war er vielleicht sogar zu Besuch, eventuell sogar in Begleitung von Knecht Ruprecht. Manch Eine(r) hat Nüsse, Lebkuchen und Orangen in seinem Stiefel gefunden – oder auch mal Dinge des modernen Alltags. Unsere Helfer:innen in Damaskus sind ebenfalls unterwegs gewesen; zwar nicht als Nikolaus verkleidet, aber dafür mit diesen Gaben:

4 kg Nudeln, 3 kg Reis, 3 kg Zucker, 1 Liter Speiseöl, 1 Liter Olivenöl, 1 kg Schokoladencreme, 850 g Dosenwurst, 600 g Halawa, 500 g Zaatar, 500 g Tee, 400 g Tomatenmark, 200 g Grüne Bohnen, 1 Glas Marmelade

Je ein Paket mit diesen Grundnahrungsmitteln ging an 350 innersyrisch geflüchtete Familien. Die Freude war eine andere als die Freude derer, die etwas in ihrem Nikolaus-Stiefel fanden. Und doch ist es Freude – hier wie da…

Seit 2012: Monatliche Verteilung von Paketen mit Grundnahrungsmitteln

Das Jahr 2012 ist Gründungsjahr unseres Vereins; doch was im Dezember zum Verein wurde fing im Frühsommer 2012 an mit privatem Engagement. In diesem Jahr wurde der Krieg in Syrien spürbar und regelrecht sichtbar – Unmengen an Familien strömten orientierungslos nach Damaskus um Sicherheit zu suchen. Viele haben auf den Straßen übernachtet, mit Sack und Pack bzw. dem Wenigen, was sie auf ihrer innersyrischen Flucht mitnehmen konnten. Und mit Kind und Kegel, mit kleinen Kindern und alten, gebrechlichen Großeltern.

So fing unsere Arbeit an, es blieb keine Zeit, zu überlegen, nachzudenken: diese Familien standen im Schock, hatten Hunger, sie brauchten etwas zu Essen, ein Dach über dem Kopf. So entstand das „Carepaket-Projekt“ – mit 15 Familien und somit 15 Paketen mit Grundnahrungsmitteln. Die Not aber und somit der Bedarf stieg und stieg, schnell wurden es 30, dann 50, bald über 100 Pakete.

Schon 2013 verteilten wir durchschnittlich 250 Pakete mit Lebensmitteln im Monat. Bald mussten wir die Anzahl begrenzen wollten wir nicht diese Hilfe zu einem Strohfeuer werden lassen sondern zu dem was sie geworden und geblieben ist: andauernde, lebenserhaltende und dabei stets respektvolle, fundamentale Hilfe. Denn die Not war natürlich weit größer als das, zu was wir finanziell in der Lage waren – und doch war es viel mehr, als wir zu hoffen gewagt hätten!

Aktuell sind es stabil 320 Pakete (manchmal sogar etwas mehr, ab Frühjahr 2021 werden wir die Menge auf etwa 400 Pakete ansteigen lassen!) mit Grundnahrungsmitteln wie Reis, Nudeln, Zucker, Öl, Käse und vielem mehr, die jeden Monat an bedürftige Familien verteilt werden. Alle Waren in diesen Carepaketen werden von unseren lokalen Helfern im Land gekauft, gelagert und teilweise aus großen Gebinden umverpackt. Diese so erstellten Nothilfepakete werden den Familien persönlich gebracht, oft mit einem kleinen “Taschengeld” für Dinge des täglichen Bedarfs wie beispielsweise Hygieneartikel.

Mehrere tausend Tonnen Lebensmitteln sind so seit 2012 durch unsere Hände gegangen – und zwar, weil viele Tausend Menschen mit offenem Herzen, großen und kleinen, einmaligen und dauerhaften Spenden uns all die Jahre Rückhalt gegeben haben und so erst diese Hilfe ermöglicht haben!!

Berlin | Vierte Sachspendenaktion

Ein Container voller Sachspenden sollte es auf jeden Fall werden, zwei Container haben wir schon vor Wochen auf die Reise geschickt, den dritten Container haben wir heute beladen und wissen nun, dass es sicher vier Container werden – ist ja auch die vierte Sachspendenaktion 😉

Einerseits freuen wir uns sehr, dass wir so viele dringend benötigte Hilfsgüter nach Nordwestsyrien bringen dürfen; dass wir also so viele Sachspenden erhalten haben! Auch über die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer (bei den ersten zwei Containern waren es über 50, heute nur wenig weniger) sind Anlass zur Freude – ohne diese Einsatzbereitschaft wäre vieles unmöglich gewesen. Auch freuen wir uns über die Lagermöglichkeiten im Haus der Statistik mitten in Berlin – das ist wirklich großartig!

Andererseits aber haben wir nun weitere, unerwartete Kosten zu tragen – denn auch wenn wir bei unserer Spedition sehr gute Konditionen bekommen haben brauchen wir nun mehr Geld als ursprünglich veranschlagt. Wer uns dabei mit einer Spende unterstützen mag oder jemanden kennt der jemanden kennt der vielleicht etwas spenden mag: herzlich willkommen! Vielen Dank schon jetzt!!

Idlib / NW-Syrien | Verteilung von Heizmittel

Entlang der türkisch-syrischen Grenze leben allein in der Region Nordwestsyrien 1.6 Millionen Binnenflüchtlinge in 1374 Lagern; in der Regel in unbefestigten Zeltlagern. Also ein Gestell aus Metall mit einer Plane (gegen die Kälte auch mehrere Schichten, oft irgendwelche zusammengenähten Stoffreste, Deckenreste) darüber und mit offenem Boden. Winter wie Sommer.

Wie bereits berichtet ist nasse Kälte im Winter eines der vielen Probleme der dort lebenden Menschen, wie ebenfalls berichtet verteilen wir seit Längerem auch in diesem Winter wieder Heizmaterial an Hunderte „Zelthaushalte“- und zwar sog. „Berien“, ein bei der Olivenölproduktion (diese Region Nordwestsyriens ist mindestens seit den Zeiten Roms eines DER Olivenanbaugebiete!) entstehendes Nebenprodukt, nämlich zu Briketts gepresster Trester. Dieses Berien brennt ausgezeichnet und verhindert nicht nur das Verbrennen von Abfällen mit allen Folgen von Atemwegserkrankungen und Umweltverschmutzung (wenngleich das naturgemäß die geringste Sorge der Binnenflüchtlinge ist) sondern verhindert auch, dass sich die Lagerbewohner in ihrer Not an den vielen Olivenbäumen vergreifen und Äste abschneiden zum Heizen oder gar Bäume fällen.

Auch wenn es tagsüber langsam etwas wärmer wird sind die Nächte immer noch bitterkalt – und so freut sich auch dieses Mütterchen dieser Tage über das Berien, das wir ihr bis an die „Zelttür“ gebracht haben.

Idlib / Nordwestsyrien | Schulspeisung UND unser Original SyrienHilfe-Falafel-Rezept

Lust auf frisch zubereitetes Falafel? Hm, leider ist dieses hier für die Mädchen und Jungs unseres Lern- und Nachhilfezentrums in Nordwestsyrien bestimmt 😉

Denn: 12.4 Millionen Menschen in Syrien haben jeden Tag zu wenig zu Essen – viele hungern, vor allem Kinder leiden an Mangelernährung mit allen Folgen, teilweise sogar mit Todesfolge. Daher und auch damit die Schülerinnen und Schüler unseres Zentrums nicht hungrig lernen müssen, haben wir diese Woche mit einer Schulspeisung begonnen: Jedes Kind erhält jeden Tag an dem es unser Zentrum für Halb- und Vollwaisen besucht eine Mahlzeit.

Am ersten Tag gab es Falafel. Selbstgemacht, ausgesprochen nahrhaft und obendrein günstig herzustellen. Diesen Falafel-Sandwich gibt es ab sofort zweimal pro Woche, an den anderen Tagen andere Sandwiches und Obst.

Damit die Lust auf Falafel aber gestillt werden kann folgt hier unser Original-SyrienHilfe-Falafel-Rezept:

Ein Kilo trockene Kichererbsen etwa 12 Stunden in kaltem Wasser einweichen. Das Wasser abgießen und die abgetropften Kichererbsen roh im Fleischwolf zerkleinern. Etwa die Hälfte davon wegtun und zur Seite stellen. Die restliche Hälfte mit einer Zehe Knoblauch, einer großen Zwiebel, einem halben Bund Petersilie und einem Viertel Bund Koriander vermischen und diese Mischung einmal im Fleischwolf zerkleinern. Diesen Teig mit der ersten Hälfte zerkleinerter Kichererbsen vermischen, einen Esslöffel Salz, einen Teelöffel Natron und zwei Esslöffel gemahlen Cumin / Kreuzkümmel hinzugeben und gründlich untermischen. Wer mag kann auf die fertige Mischung einen Esslöffel Sesamsamen drüberstreuen (aber nicht vermischen). Das gibt dem fertig gebackenen Falafel einen „Extra-Crunch“. In einer Fritteuse oder anderen passenden Gefäß Öl erhitzen und mit einem Falafel-Portionierer geformte Portionen ausbacken. Abtropfen lassen und gerne auf Küchentuch ablegen.

Um nun den Falafel-Sandwich zuzubereiten arabisches Fladenbrot mit Hummus bestreichen, drei bis vier Falafel hinzugeben und diese leicht zerdrückt verteilen. Obendrauf klein geschnittenen Kopfsalat, dünn geschnittene Tomatenscheiben, etwas frische Minze und, falls vorhanden, etwas sauer eingelegten Rettich oder anderes Sauergemüse legen. Nach Geschmack noch etwas salzen und/oder frisches Sumak (Essigbaumgewürz) drüberstreuen. Auch einige Scheiben sehr dünn geschnittene Zitrone (ohne Schale) passen sehr gut. Das Ganze zusammen rollen zu einem Sandwich, am unteren Ende einschlagen um zu verhindern das Flüssigkeit austritt – und frisch verzehren.

Guten Appetit!

Damaskus | Verteilung von Grundnahrungsmitteln für März 2021

Die Situation der Menschen in Syrien allgemein und in Damaskus im Speziellen ist unbeschreiblich schlecht; die Not und der tägliche Kampf ums Überleben ist Dauerthema in allen Gesprächen. Folgender „Witz“ ist hierbei ein Dauerbrenner: „Aufgrund ihrer Sorgen sterben die Syrerinnen und Syrer eher an einem Herzinfarkt als an Corona!“

Vielleicht ist es der ganz eigene syrische Humor, der es den etwa 12.4 Millionen hungernden Menschen (ja, 12.4 Millionen haben nicht ausreichend Zugang zu sicherem und/oder ausreichend nahrhaftem Essen!) in Syrien die gegenwärtige Lage zu ertragen.

Viele aber haben gar keine Zeit nachzudenken: ihre Hauptbeschäftigung ist es vielmehr, ihre täglichen Grundnahrungsmittel zu beschaffen, auf Strom und Wasser (beides funktioniert nur mit Glück kurze Zeit am Tag) zu warten und immer darauf zu achten, dass ihr Handy-Akku aufgeladen ist und sie nicht in einem Funkloch sind. Denn es könnte sie ja jemand darüber informieren, wo es gerade Brot, Gas oder anderes Überlebenswichtiges gibt.

Inmitten dieses Dramas können wir weiterhin Lebensmittelhilfe leisten und sind gerade dabei, unsere März-Carepakete mit folgendem Inhalt zu verteilen:

4 kg Reis, 3 kg Nudeln, 4 kg Zucker, 1 kg Burgul, 1 l Speiseöl, 1 l Olivenöl, 1 kg Mehl, 1 kg Suppenlinsen, 1 kg Burgul, 850 g Mortadella/Dosenwurst, 500 g Zaatar, 500 g Tomatenmark, 1 kg Marmelade, 700 g Schokoladencreme, 400 g Tee, 600 g Halawa, 250 g Schmelzkäse

Diesen Monat haben wir die Menge an Reis und Zucker um je ein Kilo erhöht, auch zum ersten Mal Schokoladencreme dazu gegeben. Und seit langem mal wieder Burgul. Vielen herzlichen Dank, dass wir diese Hilfe leisten dürfen!

Istanbul | Online-Unterricht im Zentrum für Menschen mit Spezialbedürfnissen

Auch in der Türkei ist aufgrund von Corona schon seit vielen Monaten das Thema „Online-Unterricht“ ein großes Thema für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die inmitten ihrer Ausbildung stehen. Das ist nicht selten mit mannigfaltigen Problemen verbunden! Vor ganz ähnlichen Problemen stehen die jungen Menschen mit Spezialbedürfnissen, also mit geistigen, körperlichen oder mehrfachen Einschränkungen in unserem Zentrum in Istanbul.

Und wie so oft sind es nicht nur die Lernenden, die vor Problemen stehen – auch die Lehrenden, Betreuenden, haben Sorge, dass all das zuvor in oft kleinsten Schritten Erarbeitete verloren geht, Fortschritte zunichte gemachte werden, Bindungen verloren gehen. So stehen auch sie vor erheblichen Problemen. Genauso wie die Eltern, die im Zuge des von zuhause geführten Online-Unterricht alltäglich Lösungen finden müssen in der Betreuung und vieles mehr.

Bereits im Frühjahr 2020 haben sich daher Leitung und Betreuungsteam unseres Zentrums für Menschen mit Spezialbedürfnissen intensiv mit der nahenden Situation zusammengesetzt und in unzähligen Sitzungen Lösungen erarbeitet. Haben sich selber intensiv fortgebildet (und tun es immer noch), haben Hilfe von außen eingeholt und im ständigen Austausch mit Fachleuten aber auch mit den Eltern Lern- und Betreuungsangebote entwickelt. Nur so konnte es gelingen, nahezu alle Kinder und Jugendliche weiter zu betreuen um gemeinsam und erfolgreich an ihrer Entwicklung zu arbeiten.

Heute, fast ein Jahr später, können wir froh und voll Stolz auf alle Beteiligten sagen, dass sich die Mühen gelohnt haben: das ganze Zentrum in sich und viele der Betreuten haben trotz den erschwerten Bedingungen teils großartige Fortschritte gemacht! Gerade die intensive Einbindung der Eltern hat außerdem dazu geführt, dass viele von ihnen nun besser mit ihren eigenen Kindern umzugehen wissen, besser verstehen wie sie ihrem Kind helfen können.

Danke, dass wir auch dieses Projekt mit Leben füllen dürfen!!

Die Wiege der Menschheit!

Ja, Nordwestsyrien liegt im Gebiet des altertümlichen Mesopotamiens, dem Land zwischen den Flüssen, dem Zweistromland. Diese Region ist die Wiege der Kultur, hier, wo heute die Menschen im nassen Lehm versinken wurden aus dem gleichen Lehm erste Siedlungen gebaut, Länder urbar gemacht und Pflanzen und Tiere domestiziert. In diesem „fruchtbaren Halbmond“ nahm Vieles seinen Anfang, war in Bewegung, begründete den Begriff „Wiege der Menschheit“.

Das ist lange her: heute stecken entlang eines Gutteils dieses fruchtbaren Halbmonds etwa 4 Millionen Menschen im Schlamm fest, können nicht vor und nicht zurück. Und sind (auch) den Jahreszeiten ausgeliefert.

Mit alljährlich wiederkehrenden und auch dieses Mal verheerenden Folgen: Stand 4. Februar sind 141.729 innersyrische Flüchtlinge direkt betroffen von den Überflutungen der Lager aufgrund anhaltender Regenfälle. Die abfließenden Fluten haben 407 Camps / Zeltlager überschwemmt und dabei 10.582 Zelthaushalte zerstört sowie 15.060 Zelte stark beschädigt. Wichtige Versorgungsstraßen sind unbenutzbar geworden, die von externer Hilfe (Nahrung, medizinischer Versorgung, Winterhilfe uvm.) extrem abhängigen Bewohner der Lager bleiben oft unversorgt – es ist schlichtweg eine Katastrophe in der Katastrophe in der Katastrophe!

Wir sind immer noch mittendrin. Tun was und helfen wo wir können. Sind und bleiben vor Ort!!